Die Trends von heute und morgen

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Trauriger Trend

Cybermobbing, Datenverlust und Hackerangriffe: Das Internet birgt viele Gefahren

Cybermobbing kann schwerwiegende psychische
Folgenfür die Betroffenen haben.
Foto: djd/Roland Rechtsschutz-Versicherungs-AG/peshkova
- Fotolia
(djd). Mobbing im Internet ist ein trauriger Trend und wird zu einem immer größeren Problem: Rufschädigende und verleumderische Einträge in Social-Media-Kanälen sind heute keine Seltenheit mehr. Grundsätzlich sind alle User gefährdet, besonders betroffen aber sind Jugendliche. In einer aktuellen Studie des "Bündnisses gegen Cybermobbing" gaben fast 13 Prozent der befragten Schülerinnen und Schüler an, bereits Opfer von Cybermobbing geworden zu sein, in absoluten Zahlen entspricht dies über 1,4 Millionen jungen Menschen in Deutschland. Cybermobbing kann nicht nur für Jugendliche schwerwiegende psychische Folgen haben.

Rufschädigende Beiträge werden gelöscht

Mit dem neuen Schutzbrief "WebSecure" von Roland Rechtsschutz beispielsweise kann man sich vor diesen Gefahren schützen. Er umfasst nicht nur viele Serviceleistungen im Online-Schadenfall, sondern trägt auch maßgeblich zur Prävention von Straftaten im Netz bei. Ein Online-Schutz-Radar etwa durchsucht täglich das Internet nach personenbezogenen Daten. Dafür meldet sich der Kunde im Service-Portal an und gibt die für ihn wichtigen Daten wie beispielsweise Kreditkartennummern oder Social-Media-Konten ein. Findet der Radar Hinweise auf einen Missbrauch, informiert er den Kunden direkt per E-Mail. In Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern und Rechtsanwälten lässt der Service zudem die gefundenen Beiträge mit rufschädigendem oder diffamierendem Inhalt löschen und abmahnen. Außerdem erhalten Opfer von Cybermobbing eine psychologische Erstberatung durch ein ausgewähltes Netzwerk von Psychologen.

Wiederherstellung von Daten

Gerade durch E-Mails schleichen sich oft unbemerkt Viren auf den eigenen PC oder Laptop. Wurde einmal eine vermeintlich sichere Mail geöffnet, sind plötzlich alle Daten von der Festplatte verschwunden. Das ist besonders ärgerlich, wenn man keine Sicherheitskopien von seinen Daten wie Fotos oder Musik hergestellt hat. Eine weitere Serviceleistung ist deshalb die schnelle und unkomplizierte Wiederherstellung gelöschter oder verloren gegangener Daten von Festplatten und SD-Speicherkarten. Um im Vorfeld Gefahren aus dem Netz abzuwenden, hilft im Übrigen oft schon ein gutes Virenschutz-Programm. Kunden bekommen dafür Rabatte von bis zu 40 Prozent für bestimmte Virenschutzprodukte. Unter www.roland-rechtsschutz.de gibt es weitere Informationen. Auch bevor etwas passiert, können viele Fragen aufkommen. Eine telefonische Rechtsberatung klärt über alle Risiken der Internetnutzung auf. Das Partneranwaltsnetz verfügt über eine große Auswahl an kompetenten Ansprechpartnern. Zudem gibt es Checklisten, um viele Gefahren bereits im Vorfeld zu verhindern.

Immer auf Empfang dank IP-Telefonie

Internet-Telefone verbinden Flexibilität mit hoher Sprachqualität

Im Hobbykeller oder im Home-Office: Internettelefone werden
einfach dort aufgestellt, wo der Benutzer sie braucht.
Die Verbindung zum Web erfolgt auf Funkbasis.
Foto: djd/Panasonic
(djd). Die Umstellung der analogen Telefonanschlüsse auf digitale Internettelefonie ist in vollem Gange. Bis zum Jahr 2018 will die Telekom alle analogen Festnetzanschlüsse abschaffen. Stattdessen sollen Kunden IP-Telefone nutzen. Dazu stellt die Telekom insgesamt rund 20 Millionen Anschlüsse um. Die Abkürzung "IP" steht dabei für Internet Protokoll. Hierbei wählt sich das Festnetztelefon per WLAN-Signal ins private Netzwerk ein und bietet viele Vorteile und Komfortfunktionen beim Telefonieren.

Höchste HD-Sprachqualität

Mit der Abkürzung "HD" dürften die meisten besonders hoch auflösende Fernsehbilder verbinden. Doch auch Telefonieren geht per IP-Telefon in höchster HD-Qualität: "HD Voice" steht für die neue Sprachqualität, die bei der Festnetzverbindung per Internet möglich wird. Störgeräusche in den Leitungen gehören damit der Vergangenheit an, und die Stimme des Gesprächspartners ist laut Hersteller so klar zu hören, als befände man sich im selben Raum. Um die verbesserte Sprachqualität zu Hause nutzen zu können, sind nur wenige Voraussetzungen zu erfüllen: Beide Gesprächspartner müssen per IP-Telefon miteinander verbunden sein und beide sollten Endgeräte nutzen, die den neuesten Sprachstandard erfüllen. IP-Telefone der neuesten Generation, wie etwa die neuen Panasonic-Modelle "KX-TGQ200" oder "KX-TGQ400", weisen diese Ausstattung bereits standardmäßig auf. Die neuen Geräte mit CAT-iq 2.0-Standard werden direkt in den WLAN-Router eingebucht und unterstützen praktische Funktionen, wie zum Beispiel den Zugriff auf die Telefonkontakte und flexible Rufnummernanzeige. Sie können mit allen gängigen Routern verbunden werden. Nutzer sind so netzunabhängig bei der Wahl ihres IP-Telefons.

Flexibel ganz ohne lange Leitung

Zusätzlich bietet die Internet-Telefonie mit hochwertigen Endgeräten noch weitere Komfortfunktionen: Das bequeme Freisprechen gelingt dank Voll-Duplex-Technologie beispielsweise ohne störende Unterbrechungen. Und auch eine Babyphone-Funktion, über die sich alle jungen Eltern freuen dürften, ist direkt integriert: Dazu wird nach Bedarf einfach ein zweites Mobilteil oder ein Smartphone angerufen. Ohnehin bietet das Telefonieren per IP-Telefon ein neues Maß an Flexibilität. Denn da sich das Mobilteil kabellos per Funk-Web verbindet, kann man es überall im Haus flexibel platzieren. In der Küche, im Wohnzimmer oder auch im Hobbykeller: Die glasklare Sprachqualität hat der Internet-Telefonierer überall im Haus jederzeit verfügbar. Lediglich für die Ladeschale ist ein Stromanschluss notwendig. Zusätzlich können Familien mit Kindern oder Home-Office-Nutzer mit mehreren Apparaten zeitgleich telefonieren, ohne sich gegenseitig zu stören.

Hören ohne Grenzen

Neue Technik verbindet Hörgeräte automatisch mit Smartphone, TV, Audiogeräten

Komfortabel: Jeder hört den Ton vom TV so
laut, wie er möchte. Zusatzmodule, die den Ton
aufs Hörgerät übertragen, machen das möglich.
Foto: djd/Phonak
(djd). Entspannt einen Anruf annehmen, obwohl das Mobiltelefon am anderen Ende des Raumes liegt - kein Problem für die Träger eines Hörgerätes. Denn Modelle der neuesten Generation verbinden sich drahtlos mit der Technik des Alltags. Die Technologie ist heute so weit, dass Menschen mit Hörminderung in manchen Bereichen bereits echte Vorteile gegenüber Normalhörenden haben. Lesen Sie, was heute alles möglich ist.

Komfortabel telefonieren: Dieselbe Drahtlos-Technik, wie man sie für die Freisprechanlage im Auto oder das Anschließen von kabellosen Lautsprechern verwendet, bringt Anrufe direkt ins Ohr eines Hörgeräteträgers. "Angenommen oder abgelehnt werden kann das Gespräch per Tastendruck am Hörgerät", erklärt Marco Faltus, Leitung Audiologie beim Hersteller Phonak. Die Hände bleiben frei, Nebengeräusche, etwa auf offener Straße oder in einem Großraumbüro, stören den Nutzer nicht. Diese neuartige Freisprechfunktion ist sowohl bei Android-Betriebssystemen als auch bei iPhone und anderen Herstellern möglich.

Musik und TV ohne Klangverlust: Moderne Hörgeräte verwandeln sich automatisch in klangstarke Bluetooth-Kopfhörer. Möglich macht das ein sogenannter Multimedia-Hub, der es "Audéo B-Direct" ermöglicht, sich mit dem TV-Gerät oder der Stereoanlage zu verbinden und den Klang in Stereo direkt an das Hörgerät zu übermitteln. Diese Plug-and-Play-Lösung hat gleich zwei Vorteile - sie kann von mehreren Personen gleichzeitig genutzt werden und beeinträchtigt nicht den Raumklang. Der Streit um die Lautstärke beim Fernsehabend hat sich damit erledigt.

Bedienung übers Smartphone: Der Hörakustiker stellt die Hörgeräte individuell auf die Bedürfnisse des Nutzers ein, sodass sich die Geräte automatisch an unterschiedliche Hörsituationen anpassen. Manchmal aber ist das Nachjustieren von Hand wichtig. Das funktioniert einfach und unauffällig über eine Smartphone-App. "Besonders für Menschen, die ihre Hörminderung so diskret wie möglich handhaben möchten, ist die Steuerung über das Mobiltelefon ein großes Plus", so Faltus.

Diskretes Design: Selbst herkömmliche Hinter-dem-Ohr-Geräte sind heute so klein, dass sie kaum noch auffallen. Kunststoff in Haut- oder Haarfarbe sowie transparentes Silikon machen das möglich. Darüber hinaus gibt es Geräte, die mehrere Monate im Gehörgang verbleiben und von außen komplett unsichtbar sind. Ebenso wie das Gegenteil: Modelle in auffälligen oder kindgerechten Trendtönen. Weitere Informationen finden Interessierte zum Beispiel unter www.phonak.de.

Keinen Einblick mehr auf sensible Daten

Blickschutzfilter verhindern Ausspähen von PC-Bildschirmen und Notebooks

Studien zeigen: Datendieben wird es oft viel zu
leicht gemacht, Daten visuell auszuspähen.
Blickschutzfilter sorgen dafür, dass bereits aus
einem 60 Grad-Blickwinkel außer der goldenen
Fläche nichts auf dem Monitor erkennbar ist.
Foto: djd/3M
(djd). Egal ob in der Bahn, im Flugzeug oder im Straßencafé: Oft genügt schon ein kurzer Blick über die Schulter auf das aufgeklappte Notebook, um vertrauliche Daten bei Fremden mitlesen zu können. Viele Computeranwender machen es Datendieben allzu einfach, Passwörter und ähnliche wichtige Informationen auszuspähen. Während die Antivirensoftware als Schutz vor Angriffen aus dem Netz heute selbstverständlich ist, unterschätzen viele die Gefahr des sogenannten Visual Hacking. Dabei zeigen Studien: Wer es darauf anlegt, gelangt mit Dreistigkeit und einem neugierigen Blick oft in kürzester Zeit an wertvolle Daten. Jedoch gibt es einfache Hilfsmittel, um neugierige Blicke von Fremden auf den eigenen PC- und Notebook-Bildschirm zu unterbinden.

Täter sind meist in wenigen Minuten erfolgreich

Wie einfach ist es, nur durch Ausspähen sensible Informationen zu erhalten? In Zusammenarbeit mit dem Visual Privacy Advisory Council (VPAC) hat die Firma 3M ein weltweites Experiment durchgeführt, um die Gefahren zu verdeutlichen. Das Resultat der Tests in freiwillig teilnehmenden Unternehmen ist erschreckend: In neun von zehn Fällen konnte der visuelle Hacker an sensible Daten gelangen, bei 45 Prozent der Datendiebstähle dauerte das weniger als eine Viertelstunde. Das Risiko wird dadurch noch erhöht, dass das visuelle Hacken im Allgemeinen unbemerkt abläuft. Besonders fatal: Der Täter benötigt oft nur eine einzige wertvolle Information wie etwa ein Passwort, um anschließend einen großflächigen Datendiebstahl zu starten.

Neugierige Mitleser aussperren

Dabei lässt sich das Risiko schon mit geringem Aufwand wirksam eindämmen: Blickschutzfilter verhindern das Ausspähen vertraulicher Daten. Der hauchdünne Sichtschutz wird einfach auf dem Monitor oder Laptop befestigt und vereitelt das unerwünschte Mitlesen. Die Filter gibt es in einer optisch attraktiven Gold-Optik in vier Größen auch für PC-Monitore von 21,5 bis 24 Zoll. Damit kommt die gewohnte Sicherheit vom Laptop auf den PC, denn auch im Großraumbüro, an der Rezeption, im Gesundheitswesen oder in öffentlichen Räumen gilt: Gelegenheit macht Diebe. Unter www.3M-Blickschutz.de gibt es ausführliche Informationen und Bezugsquellen. Bereits aus einem 60 Grad-Blickwinkel ist - außer der goldenen Fläche - nichts auf dem Monitor erkennbar und dank der neuen Größen sind Teilabdeckungen des Bildschirms passé.

Das Smartphone als Fernbedienung und Empfangsgerät

Streaming-Angebote in HD-Qualität machen Antenne, Kabel und Co. überflüssig

Smarter Fernsehen per Smartphone: Passende
Apps machen eine Antenne oder einen
Kabelanschluss überflüssig.
Foto: djd/waipu.tv
(djd). Ab dem 29. März 2017 erfolgt bundesweit der erzwungene Umstieg auf das neue Antennenfernsehen DVB-T2. Es gibt aber interessante Alternativen für Antennenfernsehen, Satellit oder Kabelanschluss: Der vorhandene Internetzugang zusammen mit der passenden App machen Fernsehen zum Medienerlebnis daheim und unterwegs.

Einfache Empfangstechnik

Ausgaben für spezielle Receiver, Set-Top-Boxen und mehr kann man sich sparen. Denn Apps, wie etwa waipu.tv, sind für iOS und Android erhältlich und lassen sich daher mit den meisten gängigen Smartphones nutzen. Zusätzlich braucht der Nutzer nur einen beliebigen Breitband-Internetanschluss, ein TV-Gerät und einen kleinen Streaming-Adapter wie Amazon FireTV oder Google Chromecast, um das Bild vom Smartphone auf den Bildschirm zu übertragen. Die neue Empfangstechnik ist unkompliziert und bietet viele komfortable Zusatzfunktionen: Sendungen lassen sich mit nur einem Klick aufnehmen, in der Cloud speichern und zu einem späteren Zeitpunkt ansehen. Das laufende Programm kann zudem jederzeit pausiert werden. Außerdem lassen sich gleichzeitig mehrere TV-Geräte im Haus ohne aufwändige Kabelverlegungen ansteuern.

Streaming ohne Verzögerung

Das Fernsehen über Internet (kurz: IPTV) bietet somit gegenüber anderen Emfangswegen viele Vorteile. Ausführliche Informationen zum Thema gibt es zum Beispiel unter IPTV.de. Zu den Anbietern für Internetfernsehen "made in Germany" zählt etwa waipu.tv. Eine Besonderheit ist hier die eigene Glasfaserstruktur, die Qualität und Verlässlichkeit eines Kabelanschlusses bietet und zugleich ein flexibles Fernsehen per App ermöglicht. Sendungen können so in HD und sogar in Ultra HD durch den vorhandenen Internetanschluss störungsfrei übertragen werden. Das Basispaket mit 60 Sendern, das man zunächst kostenlos und unverbindlich für 30 Tage testen kann, liegt regulär bei 4,99 Euro im Monat, inklusive zehn Stunden Aufnahmespeicher. Die Option auf HD-Sender, mehr Speicher und Fernsehen für unterwegs steht für einen geringen Aufpreis zur Verfügung.

Gut geschützt im Netz

Kinder fit machen für die digitale Welt

Online zu sein ist für viele Kinder und
Jugendliche selbstverständlich.
Foto: djd/www.teachtoday.de
(djd). Die digitale Welt ist ein riesiger Markt der Möglichkeiten. Webseiten, Blogs, soziale Netzwerke, Online-Communities und Instant Messenger bieten Kindern und Jugendlichen spannende Interaktionsmöglichkeiten. Bilder werden innerhalb von Sekunden weltweit veröffentlicht, Gedanken und Gefühle unabhängig vom Ort quasi in Echtzeit ausgetauscht. Informationen gehen in Sekundenbruchteilen um die Welt. Doch mit den unendlichen Möglichkeiten der digitalen Welt geht auch eine Verantwortung einher - für sich selbst und für andere. Dieser sollten sich junge Menschen bewusst sein. Das Verständnis darüber, wie die digitale Welt gebaut ist und funktioniert sowie die Reflexion der eigenen Mediennutzung sind wichtige Aspekte, um dieser Verantwortung gerecht werden zu können.

Informationen rund ums Internet

Hilfestellung und Rat im Umgang mit digitalen Medien gibt etwa die Initiative Teachtoday auf www.teachtoday.de. Bewusst setzen die Angebote bei Alltagssituationen an, damit Eltern, Großeltern und Pädagogen sich gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen über die sichere und kompetente Nutzung von digitalen Medien austauschen können. Wie geht man mit Cyber-Mobbing um, welche Videoportale nutzt mein Kind und welche Risiken gehen damit einher? In den praktischen Ratgebern der Initiative zu Themen wie Videoportale, Apps oder soziale Netzwerke finden Erwachsene Antworten und Hilfestellungen auf Fragen zur sicheren Mediennutzung.

Gut geschützt auf der Kinderseite

Zudem können sich Kinder online im Kindermedienmagazin www.scroller.de direkt informieren und wertvolle Tipps finden. Das "Scroller 1x1" zeigt beispielsweise, wie ein starkes Passwort entsteht, um persönliche Daten zu schützen. Mit spannenden Geschichten, Rätseln und interaktiven Angeboten richtet sich das Medienmagazin an Kinder von neun bis zwölf Jahren. Als Kinderreporter werden sie dabei auch selbst aktiv. Sie berichten regelmäßig von ihren Erlebnissen, etwa vom größten Internetknotenpunkt der Welt in Frankfurt am Main. Das Medienmagazin ist online und als kostenfreie Printausgabe erhältlich.

Virtueller Rundgang statt Info-Broschüre

Dreidimensionale Visualisierung kann zu einem interaktiven Erlebnis werden






Willkommen in der virtuellen Realität: Mit
dreidimensionalen Aufnahmen und einer
Spezialbrille fühlt sich der Betrachter direkt
in fremde Regionen versetzt.
Foto: djd/www.myindoorview.com/Halfpoint - Fotolia
(djd). IT-Experten sind sich einig: Virtuelle Realität (VR) dürfte eines der prägenden Trendthemen der kommenden Jahre werden. Vor einigen Jahren noch als Spielerei abgetan, sind etwa Brillen, die bestückt mit einem Smartphone dreidimensionale Erlebnisse ermöglichen, heute in jedem Elektronikmarkt erhältlich. "Die Technik ist bezahlbar geworden und wird sich hinsichtlich der Qualität kontinuierlich verbessern", meint Fachjournalist Martin Schmidt vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Interessant seien die neuen Möglichkeiten keineswegs nur für Fans von Computerspielen - auch höchst praktische Dinge wie eine Wohnungsbesichtigung oder der Rundgang über eine Ferienanlage sind so möglich.

Rundum-Touren als Abfolge von Panoramaansichten

Viele Hotelbetreiber, Immobilienmakler, aber auch Privatpersonen, die etwa ein Haus verkaufen möchten, nutzen die Möglichkeiten bereits. "Die dreidimensionale Visualisierung sorgt für ein ganz neues, interaktives Erlebnis", bestätigt Geschäftsführer Klaus van Bösekom. Er hat mit seinem Unternehmen MyIndoorView die Zeichen der Zeit erkannt und sich zum Spezialisten für 360-Grad-Aufnahmen entwickelt. Mit Hilfe von speziellem technischen Wissen sowie professioneller Bildbearbeitung erstellt er aus einer Abfolge von mehreren Panoramaansichten die Rundum-Touren. Je nach Umfang der Aufnahmen und der Größe des Gebäudes dauern die Aufnahmen nur wenige Stunden. Unter www.myindoorview.com gibt es alle Details dazu. Ein attraktiver Zusatzeffekt: Unternehmen, die diese zukunftsweisende Technik bereits heute auf ihrer Webseite einbinden, machen sich damit zugleich für die Suchmaschine attraktiver.

Reizvoller Rundgang vom Sofa aus

Mit einer VR-Brille betrachtet, ist die Wirkung der virtuellen Rundgänge besonders unmittelbar, doch ebenso reizvoll erscheinen die Rundgänge auf dem Tablet oder PC. Besonders praktisch: Die Inhalte lassen sich ganz einfach mit dem Internetbrowser aufrufen, spezielle Apps oder ähnlich sind für das 3D-Erlebnis nicht notwendig. Der Benutzer hat dabei das Gefühl, tatsächlich vor Ort zu sein und sich frei im Raum zu bewegen - obwohl er sich weiter auf dem heimischen Sofa befindet.

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